Das Grundstück

 

Heute war unser Notartermin, jetzt ist alles unter Dach und Fach. Zwar ist man natürlich erst Eigentümer, wenn man tatsächlich im Grundbuch steht, aber wir gehen fest davon aus, dass bis dahin keine Überraschungen auftreten werden.

 

Der Termin war mit 20 Minuten recht kurz, aber sehr angenehm. Da es sich um einen Standardkaufvertrag handelt, gab es ja auch nichts besonderes zu besprechen. Zur Feier des Tages hat uns das Verkäuferehepaar dann nach auf Kaffee, Kuchen und Sekt in einem nahegelegenen Cafe eingeladen. Sie sind jetzt auch froh, dass alle Grundstücke verkauft und sie den Stress damit los sind und wir freuen uns einfach, dass wir bauen können.

 

 

 

Was lange wehrt, wird endlich gut.

 

 

 

Ende Oktober hatten wir uns das Grundstück bereits angesehen, um zu schauen, ob es für uns in Frage kommt. Dabei haben wir bereits zwei unserer netten Nachbarn kennengelernt. Die Familie Z. war (und ist) total freundlich und hilfsbereit; so haben wir zB erfahren, dass teilweise Bauschutt in dem Grundstück liegen könnte. Ein solcher ist wesentlich teurer zu entsorgen, als „normaler“ Bausaushub/ Mutterboden. Das galt es dann natürlich bei den Preisverhandlungen zu berücksichtigen.

 

Kurze Zeit später telefonierten wir mit den damaligen Grundstückseigentümern bezüglich eines Termins zur Preisverhandlung. Es gestaltete sich sehr schwierig. Der Termin sollte Sonntagmorgens im November stattfinden. Samstagnacht um elf, erhielt ich dann eine whatsapp der Eigentümerin – sie ist krank. Es folgten mehrere Telefonate, zwischendurch hieß es dann „Nein, wir verkaufen wahrscheinlich doch nicht mehr“. Wir hatten das Ganze quasi schon abgeschrieben... Dennoch folgten weitere Telefonate und man soll es nicht glauben - im Februar dann trafen wir uns tatsächlich vor Ort und wir wurden uns einig.

 

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